IG Metall Kaiserslautern
http://www.igmetall-kaiserslautern.de/arbeitskreise/arbeits-und-gesundheitsschutz/
22.07.2019, 03:07 Uhr

Vorsitzender: Ulrich Böttcher, Adient Components Ltd. & Co. KG 

Stellvertreter: Andreas Mertins, Opel Automobile GmbH 

"Stell dir vor, du fährst mit dem Auto von der Arbeit nach Hause. Der Arbeitstag war stressig wie immer, der Verkehr ist dicht wie üblich. In Gedanken bist du noch an deinem Arbeitsplatz, wälzt Probleme hin und her. Es kracht! Totalschaden, eine Rippe gebrochen, böse Platzwunden, erst arbeitsunfähig. Dennoch es hätte schlimmer kommen können. Aber dann das böse Erwachen. Die Berufsgenossenschaft ist nicht mehr zuständig. Keine Behandlung in der Unfallklinik, kein Verletztengeld und Taxifahrten musst du selbst bezahlen. So wollten es die Arbeitgeber und so war damals mehrheitlich die Meinungsbildung im Bundesrat mit der CDU /CSU. Das ganze nannte man dann Deregulierung der Berufsgenossenschaften."

Dieses Thema hat den Arbeitskreis lange Zeit beschäftigt, dieses Thema ist heute noch nicht ausgestanden.

Arbeitsschwerpunkte des Arbeitskreises:

  • Tatort Betrieb
  • Heben und Tragen von Lasten
  • Klima- und Absauganlagen
  • Wiedereingliederungsmanagement
  • Gefahrstoffverordnung
  • Elektrosmog
  • Gefährdungsanalyse und Lärm
  • Reinigungs- und Schmiermittel
  • Reorganisation der Berufsgenossenschaften
  • Betriebsbesichtigung unter dem Aspekt der Arbeitssicherheit

Hierzu werden je nach Bedarf auch Fachreferenten geladen.

Betriebsbesichtigung bei Freudenberg

v.l.: A. Haake, R. Gümbel, M. Ecker, G. Storck, F. Wirth, H. Brand, W. Bichler, B. Knauber, T. Schwebius, R. Strack

Der Arbeitskreis Arbeits- und Gesundheitsschutz befasst sich momentan schwerpunktmäßig mit dem Thema „Psychische Gefährdungsbeurteilung“ und Betriebliches Gesundheitsmanagement. Unter dem Aspekt „Best-Practice-Beispiel“ machten die Kolleginnen/Kollegen des Arbeitskreises am 14.12.2017 eine Betriebsbesichtigung bei der Firma Freudenberg in Kaiserslautern.

Nach der sehr interessanten Führung hatten sie noch die Gelegenheit sich mit dem Betriebsratsvorsitzenden Ronni Strack und der Schwerbehindertenvertreterin Beate Knauber  über diese Themen auszutauschen. Herzlichen Dank an alle Kollegen/Kolleginnen.

 


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